So funktionieren Cum-Ex-Geschäfte
Die Cum-Ex-Geschäfte ermöglichten es, Steuern auf Dividenden zurückzufordern, obwohl diese zuvor nicht gezahlt wurden. Dies geschah durch gefälschte Steuerbescheinigungen, die als Beweis für die gezahlte Steuer dienten.
Die Manipulationen fanden rund um den Dividendenstichtag von deutschen Aktienkonzernen statt. Die Akteure nutzten Anleger wie Investmentfonds, um die Steuerbescheinigungen zu erhalten. Die Betroffenen sind die Steuerzahler, da die Staatskasse um Milliardensummen gebracht wurde.
Die Cum-Ex-Geschäfte sind ein Beispiel für die Komplexität des internationalen Finanzmarktes, wo geschickte Manipulationen und kriminelle Handlungen Millionensummen an Steuergeldern in die Hände von Wenigen lenken können, und daher von großer Relevanz für die Öffentlichkeit.